Film „Der Atem des Meeres“ zeigt die einmalige Welt des Wattenmeeres

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Der Dokumentarfilm „Der Atem des Meeres („Silence of the Tides“) ist ein berührendes, bildreiches Portrait des Wattenmeeres. Der niederländische Regisseur Pieter-Rim De Kroon hat mit dem neuen Film eine Art der Dokumentarfilm-Poesie erzeugt, der auf dem Rhythmus von Ebbe und Flut seine Geschichten erzählt – und fast ganz ohne Worte auskommt. Der Film wird gerade auf dem renommierten Dokumentarfilmfestival DOK.fest München gezeigt – das sich dieses Jahr zu einem Online-Filmfestival transformiert hat.

Das Wattenmeer ist das größte Marschland der Welt und trägt seit 20 Jahren den Titel „UNESCO-Weltnaturerbe“. Die berührende Ästhetik dieser Wildnis-Perle wird oft unterschätzt, womöglich, weil sie nicht nur durch liebliche, pittoreske Schönheit punktet, sondern durch ihre existentielle, sublime Rohheit und Leere.

Wer schon mal am Wattenmeer unterwegs war, weiß, dass es sich hier um eine einmalige Landschaft handelt. Die Rohheit und Leere und das Leben im Meer und rund um das Meer – eine Kultur, die von dieser rohen Landschaft geprägt ist, besonders auf den Wattenmeerinseln.

Der Atem des Meeres – die Landschaft atmet leise wie die Gezeiten

Im Film „Der Atem des Meeres“ wird auf poetische Weise diese ganz eigene Welt des Wattenmeeres gezeigt. Der Kinodokumentarfilm ist wie ein langes Gedicht in Bildern, langsam und rhythmisch, wie das Ein- und Ausatmen eines Roggens, mit dem Wellenrauschen und der Veränderung der Gezeiten. Das subtile, stille Spiel von Ebbe und Flut ist wie das Atmen des Meeres.

Der niederländische Regisseur Rim de Kroon hat mit viel Geduld das Universum des Wattenmeeres gefilmt. Daraus ist ein durchaus gelungenes Landschaftsportrait entstanden, das ganz ohne Interviews und Voice Overs auskommt. Die prägnanten Bilder sprechen für sich.

Der Film ist auffällig leise: Es gibt keine Begleitmusik, sodass die Geräusche des Wattenmeeres voll zur Geltung kommen. Die Bühne ist frei für die Klänge der Natur: große Schwärme von Vögeln, die Rhythmik der Wellen, das Scheren der Schafe sowie beiläufige menschliche Geräusche wie ein Radio auf einem kleinen Fischerboot.

Der Film „Der Atem des Meeres“ zeigt das Wattenmeer in seiner Vielfalt, wobei die Menschen nur eine Nebenrolle spielen, als Teil des Ganzen. Die Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Landschaft zeigen: Die Menschen sind hier Protagonisten wie allen anderen Elementen in der wilden Landschaft. Die Menschen haben sich dem zu fügen. Eine versteckte Botschaft für die Menschheit im 21. Jahrhundert?

Um an der Verlosung teilzunehmen, können Sie einfach einen kurzen Kommentar zum Film oder zum Thema Wattenmeer unter den Beitrag schreiben. Unter allen Kommentaren werden in Kooperation mit dem DOK.fest München 5 Online-Filmtickets für den Film „Der Atem des Meeres“ verlost. Teilnahme bis einschließlich 11. Mai 2021.

Originaltitel: Silence of the Tides. Deutscher Titel: Der Atem des Meeres. Autor: Peter-Rim De Kroon & Michiel Beishuizen. Kamera: Dick Harrewijn. Ton: Sound Danny Van Spreuwel Sound Recording Victor Dekker. Schnitt: Erik Disselhoff. Produktion: Windmill Films NL. Produzent: Annemiek van der Hell. Länge: 105 min. Vertrieb: The Party Film Sales Verleih: Real Fiction.

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